Ich mag Fotos, die sich nach Leben anfühlen. Die nicht perfekt inszeniert sein müssen, dafür aber etwas auslösen.
Mit der Kamera bin ich am liebsten mittendrin. Nicht irgendwo am Rand, sondern nah genug dran, um mitzubekommen, was gerade wirklich passiert. Dabei darf gelacht, getanzt, geheult, gerannt – und auch mal komplett vergessen werden, dass ich überhaupt da bin.
Denn genau so sollen sich meine Bilder anfühlen: lebendig, nah und echt.
Ich bin kein großer Fan davon, jeden Blick, jede Handbewegung und jeden Moment durchzuplanen. Natürlich helfe ich, wenn vor der Kamera plötzlich die große Frage aufkommt: „Und was mache ich jetzt mit meinen Händen?“ Aber viel lieber schaffe ich den Rahmen und lasse dann einfach passieren, was passiert.
Ob Konzert, Hochzeit, Menschen oder Hunde: Am Ende möchte ich nicht nur zeigen, wie es aussah, sondern ein Stück davon bewahren, wie es sich angefühlt hat.
Und wenn die Kamera Pause hat? Dann wird meistens trotzdem kreativ gearbeitet. Wenn ich gerade keine Geschichten in Bildern festhalte, gestalte ich Markenauftritte, Websites und Social Media – genauso individuell wie die Menschen dahinter.